Schönheit der Musik für Streicher

Ein klassisch-romantisches Konzert mit „Sinfonietta Koblenz“ in Lehmen/Moselsürsch

Auf Einladung der Kulturinitiative „Lehmensart“ gibt das überregional bekannte Orchester „Sinfonietta Koblenz“ am Sonntag, 11. Oktober um 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr) ein Konzert in der Kirche St. Ägidius Lehmen/Moselsürsch. Die „kleine Sinfonie“ kommt ganz groß daher und bringt im Jahreszyklus 2015 der Veranstaltungen von Lehmensart die Prise Klassik ein, welche die Kulturinitiative zwischen Mosel und Maifeld so besonders macht.

Unter der Leitung von Sedat Şen werden bekannte wie unbekannte Highlights der klassischen Musik für Streichorchester zu hören sein.

Karten zu je 20 Euro können in der Bäckerei Herold (Hauptstraße, Lehmen), in Hans-Michels Hofladen (Kirchstraße, Lehmen-Moselsürsch), im Bauzentrum Röhrig (Treis-Karden), telefonisch unter 02607-961669 und an der Abendkasse erworben werden.

 

3 Presse 296 8x30 400dpi

Gleich zu Beginn spielt die „Sinfonietta Koblenz“ sozusagen als musikalischen Auftakt Werke des unsterblichen W. A. Mozart: Die frühen Salzburger Sinfonien KV 136 – 138. Waren sie schon Mitte der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in ihrer Leichtigkeit und Virtuosität eine Klasse für sich und sind es geblieben.

Im Anschluss an diesen Einstieg in die „Wiener Klassik“ präsentiert sich Sedat Şen mit dem feurigen Konzert D-Dur KV 211 als brillanter Virtuose auf der Violine. Als ehemaliger Konzertmeister der Rheinischen Philharmonie und erfahrener Kammermusiker verzaubert er immer wieder mit seiner weichen und schwelgerischen Klangfülle. Dieses Konzert ist sicherlich der Höhepunkt des Abends.

Der zweite Teil des Konzertes bietet dann musikalische Raritäten der „Romantik“. Die Zuhörer werden diese Werke nicht aus den Ohren verlieren. Und: man kann sich auch freuen auf die „Elegischen Melodien“ op.34 von Edward Grieg und die kurze, aber eindrückliche Sinfonie Nr.10 h-Moll von Felix Mendelsohn Bartholdy. Den finalen Akzent bildet schließlich die Serenade e-Moll op. 20 für Streichorchester von Edward Elgar.

Es wird ein Konzert, so Lehmensart, das an des Sommers ganze Fülle und Farbigkeit erinnert. Gespielt in einer kleinen schönen Kirche, die Besucher von Nach und Fern in ihren harmonischen Innenraum einlädt.

——————

Sinfonietta Koblenz
Das Orchester Sinfonietta Koblenz hat seit seinem Gründungsjahr 1999 in zahlreichen Konzerten durch eine ausgewählte Programmgestaltung auf sich aufmerksam gemacht.
Mit zum Teil unbekannten Werken in dieser Besetzung und durch die Förderung des Kultursommers Rheinland-Pfalz, wurde die Sinfonietta Koblenz auch einem überregionalen Konzertpublikum bekannt.
Ziel des Orchesters ist die Einstudierung eines anspruchsvollen und breit gefächerten Repertoires auf hohem Niveau. Dieses Anliegen wird durch die engagierte Mitwirkung von Musikern der „Rheinischen Philharmonie“ unterstützt.
Die musikalische Leitung des Orchesters liegt in den Händen von Sedat Sen, langjähriger Konzertmeister der Rheinischen Philharmonie Koblenz.
Das Orchester Sinfonietta Koblenz beteiligte sich in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Konzerten am „Kultursommer Rheinland-Pfalz“: Unter anderem ein Orchesterkonzert im Florinsgarten Koblenz mit dem Titel „Klassik gegen Fremdenhass“ (Veranstaltungsreihe „Der andere Blick“) sowie ein Konzert mit der Aufführung türkischer Kompositionen unter dem Motto „Brücke zwischen Ost und West“.
2011 begeisterte die Sinfonietta Koblenz mit musikalischen Raritäten für Kammerorchester in einem Serenadenkonzert der Reihe „Sommernächte im Klostergarten“ (ehemaliger Kapuzinergarten Ehrenbreitstein). In Kooperation mit der Musikschule der Stadt Koblenz übernahm sie 2011 im Rahmen der Buga auf der Festungsbühne Ehrenbreitstein den Orchesterpart der Oper „Gärtnerin aus Liebe“ und in Kooperation mit dem Koblenzer Jugendtheater die Begleitung der Oper Brundibar auf Fort Konstantin in Koblenz.
2012 wurde ein romantisches Konzertprogramm im Koblenzer Schloss (Buga-Revival-Festival) und im Rahmen des Klangfestes Bad Ems vom Publikum mit enthusiastischen Beifallsstürmen aufgenommen.
Seit 2012 gestaltet die Sinfonietta Koblenz jährlich im Kapuzinerkloster Cochem ein beim Publikum äußerst beliebtes Neujahrskonzert.
Zusätzlich ist die Sinfonietta Koblenz gern gesehener Partner bei Konzerten verschiedener Kirchengemeinden und Chöre. Unter dem Titel „Rheinromantik“ erschienen 3 CD-Einspielungen, eine CD mit Kompositionen klassischer türkischer Kompositionen ist in Vorbereitung. Weitere Infos unter www.sinfonietta-koblenz.de

Sedat Şen, Leitung und Violine
Geboren in Veles, Mazedonien studierte Sedat Şen zunächst in der Türkei an der Staatlichen Hochschule für Musik, Ankara (Staatsexamen 1968), anschließend als DAAD-Stipendiat an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold bei Prof. Tibor Varga und Prof. Lukas David (Staatsexamen) und wurde danach Konzertmeister beim Städtischen Orchester Heidelberg. Von 1976 bis zu seinem Ruhestand 2008 war er Konzertmeister des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie Koblenz. Seit vielen Jahren ist er ist Lehrbeauftragter an der Universität Koblenz-Landau. Seine Mitwirkung in verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles führte ihn zu zahlreichen Konzerten und Festivals im In- und Ausland. Es folgten Tonaufnahmen und Meisterkurse – u.a. als Künstlerischer Leiter der Internationalen Kammermusikkurse auf Schloss Liebig. Er gründete das Philharmonische Ensemble Koblenz und leitete mit Unterstützung des Goethe-Institutes Kammermusikkurse für Jugendliche, unter anderem zwei Deutsch-Zypriotische Streicherworkshops in Kyrenia/Nordzypern. Im Mozartjahr 2006 führte er in der Handwerkskammer Koblenz, gemeinsam mit seinem langjährigen Klavierpartner Eberhard Nöst, den gesamten Zyklus der Mozartsonaten für Violine und Klavier auf. 2010 bis 2011 initiierte und gestaltete er die „Saffiger Konzerte“ im Gedenken an Balthasar Neumann.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.