Carmina Burana in Moselsürsch

Carl Orffs bedeutendstes Meisterwerk im Rahmen der „Maifeld Classics“

Am 05. Mai 2013, 17.00 Uhr, verwandelt sich erneut die Filialkirche St. Ägidius in Moselsürsch zum Konzertsaal. Die Universitätsmusik, geht traditionell auf Reisen, um in der Region besondere musikalische Erlebnisse zu schaffen. Im Rahmen der „Maifeld Classics“, gefördert durch regionale Sponsoren und den Freundeskreis der Universität in Koblenz, kommt nichts Geringeres als Carl Orffs „Carmina Burana“ zur Aufführung. Was die wenigsten wissen, es gibt eine kleinere Fassung des gigantischen Werkes original aus der Feder des Komponisten. Nicht minder effektvoll hat Orff die mittelalterliche Liedsammlung auf eine Besetzung für zwei Klaviere und Schlagzeug heruntergebrochen. Unangetastet bleiben Solisten, Kinderchor und großer gemischter Chor, die mit den teils altdeutschen, lateinischen und altfranzösischen Texten einmalig brillieren.

Karl Jürgen Wilbert, der Vorsitzende der Kulturinitiative Lehmensart, freut sich, dass im Rahmen der stark besuchten und facettenreichen Veranstaltungen von Lehmensart auch wieder ein Meisterwerk auf dem Programm steht.
Und so dreht sich das „Rad des Lebens“ auf ganz besondere Weise in der kleinen Dorfkirche im Maifeld. Eine einmalige Atmosphäre und hoher musikalischer Anspruch, das sind Garanten für einen unvergesslichen Konzertabend.

Informationen: Sonntag, 05. Mai 2013, 17.00 Uhr, Filialkirche St. Ägidius Lehmen/Moselsürsch; Carl Orff: Carmina Burana (in der Fassung für Soli, Chor, 2 Klaviere und Schlagwerk); Solisten, Universitätschor Koblenz, St.-Martinschor Bad Ems (Kinderchor), Eberhard Nöst und Peter Babnik (Klavier), Schlagzeugensemble des Jugendsinfonieorchesters Leipzig, UMD Ron-Dirk Entleutner (musikalische Leitung); Karten zu € 20,- unter lehmensart@web.de, telefonisch unter 02607-961669, in der Bäckerei Herold (Hauptstraße, Lehmen) und in Hans Michels Hofladen (Kirchstraße, Moselsürsch).

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Graf zu Eltz zu Gast bei Lehmensart

Sie wurde auf dem 500-Mark-Schein abgedruckt, sie wurde nie erobert, nie verwüstet. Die Rede ist natürlich von der Burg Eltz, eine der schönsten Burgen, die sich im Privatbesitz befindet und die jährlich von ca. 250 000 Gästen besucht wird. Auf Einladung von Lehmensart war der Besitzer der Burg,  Karl Graf zu Eltz nach Lehmen ins Pfarrheim gekommen, um den Zuhörern 850 Jahre Geschichte der Burg Eltz und unserer Heimat nahe zu bringen. Tatsächlich gab es auch in Lehmen Ländereien der zu Eltz.
Fünf Minuten für jedes Jahrhundert hatte er sich vorgenommen, es wurden ein paar mehr. Aber niemand der Zuhörer aus Lehmen und Umgebung fühlte sich gelangweilt. Selbst für Laien war der Vortrag spannend und kurzweilig. Aber auch für Geschichtskenner gab es noch viele neue Erkenntnisse. Im Anschluss stand Graf zu Eltz noch für Fragen zur Verfügung und ließ es sich auch nicht nehmen, noch mit den Anwesenden in kleinen Gruppen ins Gespräch zu kommen.
Ein informativer Abend mit einem sympathischen Redner. Vielen Dank dafür.

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Vortrag von Graf zu Eltz zur Heimatgeschichte am 16. Februar 2013

„Die Geschichte der Burg Eltz mit ihren 850 Jahren ist Geschichte unserer Heimat zwischen Mosel und Maifeld wie ein Stück deutsche Geschichte, das zahllose Äbte, Bischöfe und Diplomaten und einen Kurfürsten hervorbrachte.“  Der Vortrag wird am Samstag, den 16. Februar im Pfarrheim sein, unmittelbar nach der um 19.00 Uhr stattfindenden Messe, in der Dechant Schuh auf die Kirchengeschichte der letzten 850 Jahre eingehen wird. Lehmensart beginnt sein Jahresprogramm mit anspruchsvollen voller nachdenklich stimmender Themen und herausgehobenen Persönlichkeiten des Zeitgeschehens um dann im laufenden Jahr viele Kulturaspekte abzudecken. Jeder in Lehmen soll sagen können, ich bin dabei und ich fühlte mich aufgenommen, so Karl-Jürgen Wilbert, Vorsitzender der Kulturinitiative, dazu.
Graf zu Eltz weiter, „Eltz war die Kornkammer unserer Gegend und Heimat und wurde daher im Hochmittelalter der Zankapfel unter den Mächtigen, schließlich machte der Kurfürst von Trier das Rennen. Anfang des 16. Jahrhunderts verlegten für 350 Jahre die Eltzer ihre Residenz nach Koblenz. Die Wurzeln gingen sogar bis Kroatien. Die Burg wurde nie zerstört und empfängt heute ca. 275 000 Besucher pro Jahr.
Freuen Sie sich mit uns auf eine spannende Reise in die Vergangenheit.
Der Eintritt zu diesem Vortrag ist frei.

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Lehmensart macht’s möglich Scheckübergabe während Essensausgabe bei „Mampf“

Sie lachten, rauchten um die Wette und freuten sich auf das, was da kommen sollte. Lehmensart von der Untermosel hatte sich angemeldet und mit dieser seit 3 Jahren florierenden Kulturinitiative aus Lehmen. Alle Spendenempfänger aus einem Open-Air-Wohltätigkeitskonzert am 19.12.2012 im Hofgut Esch in Moselsürsch waren zu ihnen gekommen. Das Wichtigste von allem: „Er war dabei: Der Welt- und Popstar Thomas Anders, mit 120 Millionen Tonträgern einer der ganz Großen seiner Branche.“

            v.l.n.r.: Erich Weber, Christoph Stoffel, Achim Weidung,Thomas Anders,               Karl Jürgen Wilbert, Monika Beginen, Sylvia Große, Andrea Müller

Und mit ihm kamen Achim Weidung, Bruder von Thomas Anders. Für die beiden ist Mörz die Heimatgemeinde. Weidung ist dort Ortsbürgermeister. Mörz, das 200-Seelen-Dorf ist bekannt aufgrund seines Kunst- wie seines Weihnachtsmarktes. Mit von der Partie waren auch zwei Lehmenerinnen, Sylvia Große und Andrea Müller, Mütter von Chorkindern des von Nicole Fuxius geleiteten Kinderchores aus Lehmen: Young Singers.

Und wer bekommt aus dem Reinerlös wie viel Geld? Es war eine einvernehmliche Entscheidung zwischen Künstler und Machern. 1000 Euro für „Mampf“ in Koblenz-Lützel as Rücklage für Anschaffungen und Einkäufe von Lebensmitteln, 500 Euro für Probenwochenende an den Chor und Noten und 500 Euro für die Renovierung eines Kinderspielplatzes in Mörz.

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