Literatur in der Scheune – Nachlese Brunch auf dem Lande mit Live-Musik – Ausblick

Es war überhaupt nur etwas kühl, als es Nacht wurde in Lehmen.
Dicht gedrängt saßen am Literatenabend in der Scheune der Töpferei von Ute Maria Bruns die zahlreichen Zuschauer und Gäste von Lehmensart zusammen und harrten flotter Lyrik und leichter Prosa. Der Keramikhof eignet sich, darin sind sich alle nach dem Bulgarischen Abend 2010 und dem Literaturabend 2011 einig, vorzüglich zu einer solchen Kultpräsentation im besonderen Format. Literatur und Musik und ein Dach über dem Kopf.
Und die launige Moderation von Stefan Gemmel, von dem auch der Vorschlag zu diesem Abend ausging, tat das Notwendige eine gelöste Stimmung aufkommen zu lassen. Natürlich gehört vorher auch ein Glas Lehmensart als freundlicher Muntermacher dazu.
Drei Schriftstellerinnen trugen vor. Susanne Beckenkamp, Bettina Hoffmann-Günster und Gabriele Keiser. Stets milde männerfeindlich, manchmal frivol und häufig absurd zeigten sich die Autorinnen, die sich selbst und das Programm als ,,Klasse Frauen“ beschreiben, dem Publikum. Schreibanlässe bilden für sie die unterschiedlichsten Situationen. Hoffmann-Günster z.B. lässt sich von Wörtern oder Wortsilben inspirieren. ,,Pleuelstange“ oder ,,Kettenritzel“ sind solche Begriffe, deren Bedeutung sich ihr nicht erschließen und die sich ihr auch nicht erschließen sollen. Lieber experimentiert sie mit den Silben und negiert die Bedeutung der Wörter vollends.
Nicht nur der Spott gegen Männer verbindet Beckenkamp, Keiser und Hoffmann-Günster. Alle drei sind Rheinland-Pfälzerinnen, die sich für die Literaturszene in ihrem Bundesland engagieren und häufig auf Festivals anzutreffen sind. Bissig und frech, so sehen sich die Autorinnen gerne. Da ihre Geschichten jedoch nicht als autobiografische Erzählungen gedacht sind, ahnt der Zuhörer, dass sich hinter dieser scheinbar harten Fassade auch versöhnliche Töne verstecken.
Ein herzlicher Applaus verabschiedete dann die Künstlerinnen, die von Stefan Böhmer auf dem Keyboard begleitet worden waren.
Die nächste und vierte Veranstaltung 2011 von Lehmensart steigt am 10. Juli in Hans-Michels Hofladen: „Brunch auf dem Lande mit Live-Musik“. Bewusst in den Ferien für die Daheimgebliebenen, bewusst kalt/warm und für jeden Geschmack das richtige. Für 18,00 Euro (Kinder bis 10 Jahre zahlen 10,00 Euro) bieten wir u.a. verschiedene Sorten Brötchen und Brot, 5-6 verschiedene Sorten Wurst und Käse, Müsli. Als warme Speisen halten wir eine Tagessuppe, Spießbraten mit Kartoffelgratin und einen Nachtisch, sowie eine kleine Käseplatte für Sie bereit. Kaffee und Tee sind inklusive, natürlich auch 1 Glas Lehmensart, alle weiteren kalten Getränke werden extra berechnet.
Gewürzt wird dieser Brunch mit dezenter Live-Musik, gespielt von Andreas Weiler. Zur besseren Planung wird dringend um Voranmeldung gebeten.
Karten für den Brunch und zu allen anderen Veranstaltungen (die Veranstaltung mit Halbtrocken am 12.08.2011 ist bereits ausverkauft) können in der Bäckerei Herold (Hauptstraße, Lehmen), in Hans-Michels Hofladen (Kirchstraße, Lehmen-Moselsürsch), telefonisch unter 02607-961669 und unter lehmensart@web.de erworben werden. Karten sind auch an der Kasse erhältlich.

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Kräuterwanderung vom Maifeld ins Moseltal

Frühschoppen für Nichtwanderer

Wir laden ein zu einem Tag in der Natur. Bereits 2010 war es ein voller Erfolg und der Startschuss für Lehmensart: Die Wanderung am 01. Mai und Kräutersuche auf dem Maifeld und anschließendem deftigem Imbiss in Hans-Michels Hofladen in Moselsürsch, dem Maifelder Ortsteil von Lehmen.

Auch 2011 sind Erwin und Monika Esch und die freundlichen guten Geister von Lehmensart wieder gewappnet. Schon jetzt wollen viele dabei sein, wenn Gundelrebe, Knoblauchranke, Wiesenschaumkraut, Brennessel, Baldrian, Spitzwegerich oder Scharbockskraut gesammelt werden. Punkt 10 Uhr ist dann wieder Start zur bequemen 2-3 Stunden-Wanderung unter fachkundiger Führung von der Apothekerin Linda Frerichs Richtung Ausoniusstein und Schieferbergwerk.

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Abt Müntnich enthüllt ein Zusatzschild

Anlässlich seines Vortrags in Lehmen am 27. März enthüllte Abt Müntnich ein Zusatzschild zur Abt-Theoderich-Straße, das seinen Vorgänger Theoderich würdigt. Auch dies geht auf eine Anregung von Norbert Weber zurück. Abt Müntnich hob bei dieser Gelegenheit die Verbindung von Maria Laach und Lehmen hervor.

Abt Muentnich

Auszug aus der Festschrift zur 250-Jahr-Feier des Kirchenchores von Lehmen, 1981 (geschrieben von Norbert Weber):

Unter der beachtlichen Anzahl von Männern, die das Kloster Maria Laach im Laufe seiner fast 900-jährigen Geschichte als Äbte gelenkt und geleitet haben, waren auch zwei Lehmener. Es waren dies die Äbte Theoderich von Lehmen und Rudolf von Lehmen.
Theoderich entstammte einer Familie ritterlichen Standes, die ihren Sitz in Lehmen hatte. Das Geburtsjahr Theoderichs ist nicht bekannt.

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Lehmensart- Zusatzkonzert mit „Halbtrocken“

Konzert als Benefiz für Orgel terminiert

Verkauft sind sie alle, die fast 500 Karten, bevor überhaupt eine Werbung, wie beispielsweise mit Flyern oder Plakaten gemacht worden wäre. Daher gibt es ein Sonderkonzert am Donnerstag, den 11. August 2011 wieder im Hof der DLRG in Lehmen. Und der Run auf die Karten hat schon wieder eingesetzt.

Gemeint ist die A-capella-Gruppe Halbtrocken von der Untermosel, wo die 6 jungen Leute auch ihre Ursprünge haben. Die Halbtrocken-Sänger mit Sinn für Komik und Humor, aber unbestechlichem musikalischem Gehör sind musikalisch nicht festgelegt. Sie müssen selbst Spaß an ihren Liedern haben. Sie wollen trotz aller Leichtigkeit anspruchsvollen Gesang, sie wollen gute Laune bei ihren Zuhörern und sie schätzen ein schönes Ambiente wo der Abend ausklingen kann und ein Glas halbtrocken darf es dann auch sein.

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