Gipsy-Ausnahmekonzert bei Lehmensart

Django Reinhardt und seine internationalen Freunde spielen beim jährlichen Großkonzert in Lehmen

In der Region verwurzelt, dennoch international ein Star, in den Fest- und Konzertsälen unserer Region ein gern gesehener Gast und gleichzeitig ein Fernsehstar: Django Reinhardt spielt mit seiner Band und seinem Bruder Mike am 10.07.2014 um 19.00 Uhr im Hof des Bildungszentrum der DLRG. Mit von der Partie ist der in Fachkreisen bekannte Gipsygeiger Vatli Krause, was einen besonderen Höhepunkt verspricht.
Django Reinhardt zählt international zu den Ausnahmekünstlern, die die Gitarre in einer faszinierenden  Form beherrschen. Geboten werden die bekannten Hits von Elvis Presley und Gipsymusik. Django ist nicht nur als Gitarrensolist bekannt sondern hat schon in allen großen Medien gesungen, sodass der Abend abwechslungsreich, voll Temperament und unterhaltend wird.
Insgesamt werden Songs dargebracht die in ARD und ZDF oder mit dem Staatsorchester Rheinland-Pfalz für ihn arrangiert und aufgeführt wurden.
Der Abend im DLRG-Hof, zu dem ein interessantes Catering angeboten wird, verspricht wieder das zu erfüllen, was die Veranstaltungen in den letzten Jahren geboten haben.
Aufgrund seiner besonderen Stimme wird es im Hof der DLRG ein Abend, der sich in die Erinnerung einbrennen wird.
Unterstützt wird der Abend von LOTTO Rheinland-Pfalz, ein Teil des Reinerlöses wird einem sozialen Zweck zugeführt.
Die DLRG bietet auswärtigen Gästen für 30 Euro eine gepflegte Übernachtungsmöglichkeit mit Frühstück (Tel.: 02607-963130)

Karten zu je 20 Euro können in der Bäckerei Herold (Hauptstraße, Lehmen), in Hans-Michels Hofladen (Kirchstraße, Lehmen-Moselsürsch),  im Bauzentrum Röhrig (Treis-Karden), Lotto Annahmestelle P. Leiendecker Kobern-Gondorf, Lotto Annahmestelle M. Feißt, Moselweißer Str. 34, Koblenz, telefonisch unter 02607-961669, unter www.lehmensart.de und unter www.ticket-regional.de (zum Ausdrucken oder Zuschicken) erworben werden.

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Lesung mit Petra Reategui

Literatur am Brunnen von Moselsürsch
Bei herrlichem Wetter konnte Petra Reategui aus ihrem Roman „Moselhochzeit“ vortragen. Untermalt von Begebenheiten bei der Recherche zu dem Roman und Anekdoten mit Menschen, die viele Daten und Fakten zu Ereignissen und Örtlichkeiten beigesteuert haben, war es eine kurzweilige Lesung. 60 Zuhörer hatten den Weg zum Brunnen nach Moselsürsch gefunden und lauschten den Worten der Autorin.

Lesung mit Petra Reategui

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Große Musik in kleiner Kirche

„Maifeld Classics“ mit Bachs Meisterwerken

„cappella accademia“ mit Brandenburgischen Konzerten in St. Ägidius

Sonntag, den 15.06.2014 um 17.00 Uhr

Traditionell im Frühjahr lädt die kleine Gemeinde Moselsürsch zu den „Maifeld Classics“. Bereits zum wiederholten Male wird die kaum 150 Zuhörer fassende Kirche St. Ägidius zum großen Konzertsaal. Kleine Brötchen wurden hier selten gebacken. Nach Händels Bestseller „Messias“ und Carl Orffs Vertonung der mittelalterlichen Texte der „Carmina Burana“ wid-met sich in diesem Jahr das renommierte Festival dem bedeutendsten aller Leipziger Thomaskantoren: Johann Sebastian Bach. Auf dem Programm stehen die Brandenburgischen Konzerte Nr. 3, 4 und 5. Diese beeindruckenden, vor Spielfreude strotzenden, barocken Meis-terwerke zählen mit Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und Händels „Feuerwerksmusik“ zu den Meilensteinen dieser besonderen Epoche. Von Anfang an mit dabei ist Koblenzer Universitätsmusikdirektor Ron-Dirk Entleutner. Seit 2007 für die musikalischen Geschicke an der Universität in Koblenz verantwortlich, ist er bekannt für unkonventionelle Konzertprojekte, Musikerlebnisse an besonderen Konzertorten. Und wenn Bach auf dem Pult liegt, dann ist es ein Heimspiel für den 38jährigen. Selbst ehe-maliger Thomaner und durch Studium und Job tief in der Leipziger Bach-Tradition verwur-zelt, setzt er bei seinen Aufführungen auf tänzerische Leichtigkeit und Lebendigkeit der ba-rocken Epoche. „Unser Bach soll swingen so betitelte die Leipziger Presse einen Artikel über den jungen Leipziger Dirigenten.

Foto EntleutnerRon Dirk Entleutner

Und mit der „cappella accademia“ hat er einen jungen Klangkörper an der Hand, der sich seit Jahren auf die Musik des Thomaskantors spezialisiert hat. Das Ensemble, ursprünglich in Leipzig gegründet, vereint heute junge Musikerinnen aus dem Orchester der „amici musicae“, Leipzig und dem UNI-Kammerorchester Koblenz. Besonders beeindruckend und von der Presse anerkennend beschrieben waren die Aufführungen der Bachschen Oratorien in der Konzertreihe „Bach in Koblenz“, die am Palmsonntag dieses Jahres ihren erfolgreichen Abschluss fand.

OrchesterKein Konzert in Moselsürsch ohne das besondere Sahnehäubchen: niemand geringeres als Hans-Ulrich Stelter, jahrelang Journalist, Korrespondent und Moderator beim SWR, ZDF und Phönix, wird durch dieses besondere Programm führen. Die Symbiose aus Musik und Text ist seit den ersten Konzerten der „Maifeld Classics“ das erfolgreiche Konzept schlechthin.

Karten zu je 20 Euro können in der Bäckerei Herold (Hauptstraße, Lehmen), in Hans-Michels Hofladen (Kirchstraße, Lehmen-Moselsürsch), telefonisch unter 02607-961669, unter www.lehmensart.de und unter www.ticket-regional.de erworben werden.

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Lyrik im Hofladen und Eröffnung des Lyrik-Wanderweges

Kunst braucht Wahrnehmung. In der Gemeinde Lehmen be-kommt sie diese durch die Kulturinitiative „Lehmensart“. Der Verein macht sich dort seit einigen Jahren um die Vermittlung und Förderung von Kunst und Kultur verdient.
Am 1. Mai bot das zehnjährige Bestehen von „Hans Michel’s Hofladen“ in Moselsürsch Gelegenheit, die zahlreichen Gäste nicht nur mit einem großen Familien-Grillfest, sondern auf der Hofladen-Bühne zugleich auch mit einem herzhaften literarischen Menü zu verwöhnen.
Das nutzte der Lehmener Kinder- und Jugendbuchautor Stefan Gemmel, den Anwesenden den Westerwälder Lyriker Andreas Noga bei einer gemeinsamen Lesung vorzustellen. Denn dessen Gedichte inspirierten Gemmel, zusammen mit „Lehmensart“ einen Lyrikwanderweg zu installieren, der im Rahmen des Hoffestes eingeweiht werden sollte.
Zur Einstimmung trugen Andreas Noga und Stefan Gemmel unter dem Motto „Die Mai-Tour für die Ohren“ klassische und zeitgenössische Gedichte vor, die auch jene Zuhörer begeister-ten, die das Hofladen-Gelände hauptsächlich zum Essen und Trinken besuchten und dabei eher zufällig in die Lesung gera-ten waren. Den Hauptanteil hatte Andreas Noga, der eigene Texte, aber auch Klassiker vorstellte und sich dabei nicht an seinem Wasserglas festhielt. Durch die Auswahl kurzweiliger Texte und seinen professionellen Vortrag verstand er es, das Publikum zu fesseln und auf eine lyrische Reise mitzuneh-men, die einen abwechslungsreichen Bogen vom Fußball über den Frühling bis hin zur Liebe spannte. Noga überraschte die Zuhörer zudem durch eingestreute szenische Elemente. So zog er sich beim Morgenstern-Gedicht „Die unmögliche Tatsache“ ein weißes Bettlaken über den Kopf oder präsentierte Heinrich von Mühlers „Grad aus dem Wirtshaus“ lallend und schwankend mit einer Bierflasche in der Hand.
Stefan Gemmel konterte immer wieder kurz mit seinen lyrischen Lieblingstexten. So konnten beide Autoren zeigen, dass Gedichte, besonders wenn sie gekonnt und lebendig vorgetragen werden, hohen Unterhaltungswert haben.
Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung bildeten die jungen Talente Annalena Münster (11 Jahre) und Franziska Münster (8 Jahre). Die Schwestern kommen aus Lehmen und waren bereits Erstplatzierte bei „Jugend musiziert“. Sie faszinierten die Zuhörer mit klassischen Stücken für Querflöte und Klavier.

Fotos von Monika Beginen und Ingo Beller.

Lyrik am 01. Mai


Nach der Lesung eröffneten die Mitglieder der Kulturinitiative „Lehmensart“ gemeinsam mit Andreas Noga und Stefan Gem-mel unter der Führung von Christoph Stoffel den Lyrikwanderweg, der auf einer Länge von etwa 6 Kilometern durch die Gemarkung zwischen den Gemeinden Moselsürsch und Lehmen führt. An ausgewählten Standorten, wie beispielsweise dem Ausoniusstein, sind hier auf Schiefertafeln Gedichte von An-dreas Noga platziert, die durch die Landschaft inspiriert und extra für den Weg verfasst wurden. Wanderer sind nun herzlich eingeladen, die Gegend auch lesend zu entdecken.

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